Deutschland stellt einen neuen Rekord bei Inzidenz und Neuinfektionen mit Covid auf

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Berlin, 18 Mrz Deutschland verzeichnete heute neue Rekorde in Folge für kumulative Inzidenz und Neuinfektionen, während das Robert-Koch-Institut (RKI) für Virologie an die Bürgerverantwortung appelliert. Die Gesundheitsbehörden überprüften innerhalb von 24 Stunden 297.845 neue positive Ergebnisse, verglichen mit 252.836 vor einer Woche, während die kumulative Inzidenz zum ersten Mal 1.700 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überstieg. Somit lag die kumulative Inzidenz laut RKI-Daten, die am letzten Morgen aktualisiert wurden, bei 1.706,3 nach 1.651,4 gestern und 1.439,0 vor einer Woche. Die Zahl der Todesopfer in 24 Stunden betrug insgesamt 226, verglichen mit 249 am vergangenen Freitag. In der Zwischenzeit werden aktive Fälle auf rund 3.837.900 geschätzt. In seinem Wochenbericht stellt das RKI fest, dass die Subvariante von omicron BA.2 in Deutschland weiter voranschreitet und bereits die dominierende ist. Bis Ende der ersten Märzwoche wurde diese Subvariante in 62% der analysierten Fälle nachgewiesen, verglichen mit 50% in der Woche zuvor. Der Rest der Varianten, einschließlich Delta, macht weniger als 1% der Fälle aus. Das RKI ist der Ansicht, dass der neue bemerkenswerte Anstieg der Fälle von Covid-19 auf die einfachere Übertragung der BA.2-Subline sowie auf die Aufhebung von Maßnahmen zur Kontaktreduzierung und eine Verhaltensänderung in der Bevölkerung zurückzuführen ist. Laut RKI hängt die Entwicklung der Pandemie nun davon ab, „ob sich die Mehrheit der Bevölkerung weiterhin verantwortungsbewusst verhält oder inwieweit potenzielle relevante Kontakte im Infektionsbereich zunehmen“. Die Impfkampagne schreitet kaum voran und am Donnerstag waren 76,5 Prozent der Bevölkerung (63,6 Millionen Menschen) geimpft worden, 75,8 Prozent (63 Millionen) mit dem vollen Zeitplan, während 58,1 Prozent (48,3 Millionen) eine Auffrischungsdosis erhalten hatten.