
Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo übermittelte am Donnerstag ihre Vorbehalte gegen die Teilnahme Russlands an den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris. In einem Interview mit Reuters erklärte sie, dass die Olympischen Spiele untrennbar mit der Geopolitik verbunden sind.
Sie erklärte: „Für mich sind die Olympischen Spiele auch Teil dieser Welt der Geopolitik.“ Hidalgo fügte hinzu: „Was heute passiert, bringt Russland nicht effektiv in diese Gruppe friedlicher Länder.“
Ihre Kommentare scheinen auf den ständigen Standpunkt des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu zielen, dass die Olympischen Spiele als Vehikel des Friedens fungieren sollen.
Während seiner Rede bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking appellierte IOC-Präsident Thomas Bach an die Staats- und Regierungschefs der Welt, ihr Engagement für den Olympischen Waffenstillstand zu beobachten und erklärte: „Gib dem Frieden eine Chance“.

Russland leitete seine Invasion in die Ukraine nur wenige Wochen von Bachs Rede entfernt ein. Das Land hat behauptet, seine militärische Aktivität in der Ukraine sei eine „Spezialoperation“ zur Entwaffnung und „Entnazifizierung“ der Ukraine.
Russland war jedoch mit schweren internationalen Sanktionen für seine Maßnahmen konfrontiert, einschließlich einer Empfehlung des IOC, dass seine Athleten, Beamten und andere Interessengruppen im internationalen Sport vom internationalen Wettbewerb ausgeschlossen werden sollten.
Obwohl es in den letzten Jahrzehnten selten war, wurde den Ländern zuvor die Teilnahme an den Olympischen Spielen verboten. Mehrere Länder durften nach beiden Weltkriegen nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen, während zahlreiche andere Nationen die Olympischen Spiele in der Vergangenheit aus politischen Gründen boykottiert haben.

Eine Entscheidung, Russland die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2024 zu verbieten, müsste wahrscheinlich direkt vom IOC kommen. Hidalgo gab keinen expliziten Zeitrahmen dafür an, wann eine solche Entscheidung erforderlich wäre, aber sie sagte Reuters: „Ich bin sehr pragmatisch und wir werden eine Entscheidung treffen, wenn der Moment kommt. Das ist es.“
Sie fügte hinzu: „Wladimir Putin verstößt gegen das Völkerrecht, er erkennt die Existenz des Völkerrechts nicht an... Das müssen wir berücksichtigen.“
Derzeit sind russische Athleten weiterhin berechtigt, an den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris teilzunehmen.
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