(Bloomberg) Einige Goldraffinerien weigern sich, russische Goldbarren umzuschmelzen, obwohl die Marktregeln dies zulassen, um zu zeigen, wie giftig die Produkte des Landes auf einigen Rohstoffmärkten geworden sind.
Die London Bullion Market Association (LBMA), ein Club großer Banken, der als Aufsichtsbehörde für den wichtigsten Goldmarkt der Welt fungiert, unterscheidet zwischen neu produziertem russischem Gold, das sie von ihrem Markt ausgeschlossen hat, und Metall, das vor der Invasion produziert wurde, dessen Die Kommerzialisierung ermöglicht es weiterhin. Mindestens zwei große Goldraffinerien weigern sich jedoch, das alte russische Goldbarren wieder zu schmelzen, so Personen, die mit der Situation vertraut sind und darum gebeten haben, nicht identifiziert zu werden, weil es sich um eine Privatangelegenheit handelte.
Der Status des russischen Goldparia unterstreicht die Widersprüche der Rohstoffmärkte angesichts des Moskauer Krieges. Die LBMA setzte die sechs russischen Raffinerien im März bald von ihrer Liste der akkreditierten Unternehmen aus, was einem Verbot des Handels mit neuem Gold des Landes in London gleichkommt. Unterdessen fließen die Energieexporte weiterhin nach Europa, und westliche Handelshäuser kaufen und verkaufen weiterhin russische Rohstoffe.
Ein Sprecher der LBMA bestätigte, dass sie kürzlich Raffinerien informiert habe, dass sie russische Barren akzeptieren können, die vor der Suspendierung der akkreditierten Unternehmen des Landes geprägt wurden. Raffinerien zögern jedoch, das Metall umzuschmelzen. Dies würde ihren Ursprung effektiv verbergen, da die wiederaufbereiteten Barren mit dem Logo der neuen Raffinerie versehen sind.
Ein Sprecher von Argor-Heraeus SA, einer der führenden Schweizer Raffinerien, sagte, das Unternehmen werde vor 2022 raffinierte Riegel in Russland akzeptieren. Kunden müssen Dokumente einreichen, aus denen hervorgeht, dass dies einer russischen Person oder Organisation finanziell nicht zugute kommt.
Die russischen Metalllieferungen haben auch in der Kupferindustrie Uneinigkeit gesät. Das Kupferkomitee der London Metals Exchange, einer Beratungsgruppe, die den Sektor vertritt, stimmte Anfang dieses Monats dafür, ein Verbot neuer Lieferungen von russischem Metall zu empfehlen. Die Börse erklärte jedoch, sie plane nicht, Maßnahmen zu ergreifen, die über die von den Regierungen verhängten Sanktionen hinausgehen.
Russland ist nach Angaben des World Gold Council der zweitgrößte Goldproduzent der Welt und war bisher ein wichtiger Lieferant für westliche Märkte. Barren, die von russischen Raffinerien geprägt wurden, sind laut ihren Dokumenten als Teil von börsengehandelten Fonds in den Tresoren großer Goldbanken wie JPMorgan Chase & Co. und HSBC Holdings Plc untergebracht.
Invesco Ltd., das das drittgrößte börsennotierte Goldprodukt verwaltet, gab an, keine Pläne zu haben, russische Goldbarren in seinen Beständen zu ändern, da sie weiterhin auf dem Markt gehandelt werden können. Die State Street Corp., die den größten Gold-ETF verwaltet, lehnte eine Stellungnahme ab. BlackRock Inc., das die zweitgrößte verwaltet, reagierte nicht auf Anfragen nach Kommentaren.
Originalnotiz:
Russische Goldbarren wurden von einigen Refinern gemieden, da das Stigma des Krieges verlässt
Weitere Geschichten wie diese sind auf bloomberg.com verfügbar
©2022 Bloomberg L.P.
Más Noticias
Congreso radicó proyecto de ley para rendir homenaje a Antonio Navarro Wolff: estas son las iniciativas que contempla
La propuesta fue impulsada por la bancada del partido Alianza Verde, que busca exaltar su trayectoria política y preservar su memoria a través de distintos reconocimientos institucionales

Robbie Williams y el emotivo mensaje que le dedicó al Perú: “Ustedes me hicieron sentir que soy alguien”
El cantante británico recordó el cariño recibido frente a su hotel tras la cancelación de su primer concierto y confirmó una vez más su regreso a Lima para diciembre

EN VIVO| Seguridad, narcotráfico y crimen en México hoy 3 de noviembre: especialista adviertes que Los Chapitos pierden territorios, sicarios y negocios por traiciones
Sigue las noticias más destacadas sobre seguridad y narcotráfico en tiempo real en Infobae México

Conmebol se pronunció sobre la venta de entradas para la final de la Copa Sudamericana 2026 a través de agencias de turismo en Barranquilla
El partido está programado para el sábado 21 de noviembre, a partir de las 5:30 p. m., en el estadio Metropolitano de Barranquilla

La foto de José Eduardo Derbez que genera controversia en redes sociales: “Paola Dalay le puso los cuernos”
José Eduardo Derbez se separó de Paola Dalay en medio de la polémica por una supuesta infidelidad por parte la madre de su hija, aunque ambos niegan las versiones
