
Zeckenstiche können gefährliche Krankheitserreger übertragen, die verschiedene Krankheiten auslösen. Daher raten Kinderärzte Eltern, ihre Kinder umfassend vor Lyme-Borreliose und vor FSME, einer Meningoenzephalitis im Frühsommer, zu schützen, beispielsweise durch einen Impfstoff. Vor allem Kinder im spielbaren Alter treffen häufig auf einige der blutsaugenden Tiere, die sich von Blut ernähren. Ob bei Wanderungen, zwischen hohen Weiden oder im Wald. In Europa gibt es mehrere Regionen, in denen Lyme-Borreliose und TBE registriert sind, und die Zahl der Fälle nimmt zu. Der Berufsverband für Pädiatrie und Jugendliche Deutschlands (BVKJ) empfiehlt daher insbesondere Eltern, die in gefährdeten Gebieten leben, ihre Kinder vor den Folgen von Zeckenstichen zu schützen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: - Impfung: Durch einen Zeckenstich übertragene TBE kann zu Entzündungen des Gehirns, der Hirnhaut oder des Rückenmarks führen. Es äußert sich in grippeähnlichen Symptomen, die zwischen einer und zwei Wochen nach dem Zeckenstich auftreten können, wie vom BVKJ beschrieben. Ein Arztbesuch wird dringend empfohlen. Der beste Schutz gegen FSME ist in Ermangelung einer adäquaten Therapie die Impfung. Laut der deutschen Infektionsbehörde RKI ist es für Kinder ab 12 Monaten zugelassen und wird allen Personen empfohlen, die in Risikogebieten leben. Drei Impfstoffdosen werden im Abstand von mehreren Monaten verabreicht. Die Empfehlung der Ärzte lautet, dass Eltern im Winter mit der Impfung beginnen sollten, um im Frühjahr einen guten Schutz zu erzielen. Es ist dann erforderlich, nach drei Jahren eine Auffrischungsdosis und dann alle fünf Jahre eine weitere Dosis zu verabreichen. Wenn möglich, ist es wichtig, Bisse vollständig zu vermeiden. - Geschlossene Kleidung: Auf diese Weise können die Zecken nicht direkt beißen, sondern müssen zuerst durch die Kleidung gehen. Dann bleibt noch Zeit, sie zu entdecken und zu entfernen. - Abwehrmittel: Diese Sprays werden auf die Haut aufgetragen, um Zecken abzuwehren. Der BVKJ stellt jedoch klar, dass seine Wirkung nicht sehr lang anhaltend ist. - Kontrolle: Nach einem Tag in der Natur sollten Eltern überprüfen, ob die Kinder Spuren von Zecken haben. Zu den bevorzugten Stellen für Bisse gehören der Haaransatz, die Ohren, der Hals, die Achselhöhlen, der Ellbogen, der Nabel, der Genitalbereich oder die Kniekehle. - Entfernung: Falls eine Zecke ihr Ziel erreicht hat, sollten Eltern die Milbe mit großer Vorsicht entfernen. Am einfachsten ist es, dies mit einer Pinzette oder einem Instrument zu tun, um Zecken zu entfernen. Platzieren Sie dazu die Klemme nahe der Hautoberfläche und fassen Sie das Tier am Kopf oder Mund und nicht am Körper. Dann ziehe eine gerade Linie ein. Wichtig: Es sollte beim Entfernen der Zecke nicht verdreht werden. - Kontrolle: Nach der Extraktion sollten die Eltern den Bereich des Bisses desinfizieren, markieren und in den folgenden Tagen weiterhin gut beobachten. Wenn ein roter Infektionsring um ihn herum erscheint - die sogenannte wandernde Rötung - kann dies ein erster Hinweis auf eine Lyme-Borreliose sein. Neben der wandernden Rötung stellt eine massive Schwellung der Gelenke auch ein Alarmsignal dar. In diesem Fall sollten Eltern einen Arzt aufsuchen, der Antibiotika verschreibt. dpa
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