Mann wegen tödlichen Treffers zu 25 Jahren Gefängnis in Florida verurteilt

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Miami, 22 Mrz Ein Richter in Leon County im Nordwesten Floridas (USA) verurteilte einen Mann, der zu 25 Jahren Gefängnis geflohen war, nachdem er 2017 tödlich über eine Spur gerannt war, berichtete ein lokales Medienunternehmen am Dienstag. Der Treffer ereignete sich im Mai 2017, als Jarvis Strickland, der etwa 144 Kilometer pro Stunde fuhr, mehrere Warnschilder und Blinklichter passierte, die Kontrolle über sein Auto verlor und Paul Hoover, einen pensionierten Polizeibeamten und Leichtathletiktrainer an der Wakulla High School, überfuhr. Kurz darauf lokalisierte die Florida Highway Patrol (FHP) das in den Unfall verwickelte Fahrzeug in einem Waldgebiet in der Nähe des Smith Creek Highway, das „vollständig durch einen Brand zerstört“ wurde. Das Büro des Florida Fire Marshals stellte fest, dass es sich um Brandstiftung handelte, nahm Kanal abc27 auf. Die forensische Analyse der Polizei von Tallahassee (Landeshauptstadt) auf dem Mobiltelefon des Angeklagten ergab, dass das Telefon mit dem Ort der Unfallstelle und dem Autobrand übereinstimmte. Mehrere Zeugen bestätigten auch, dass der Angeklagte der Fahrer des an der Fahrerflucht beteiligten Fahrzeugs war. In den letzten Jahren sind Unfälle mit Fahrerflucht im Bundesstaat Florida alarmierend passiert. Nach Angaben von Efe vom Florida Department of Road Safety and Motor Vehicles (FLHSMV) wurden 2021 97.335 Fälle von „Fahrerflucht“ registriert, was zu 21.677 Verletzungen und 271 Todesfällen führte. Kim Montes, Leutnant der Florida Highway Patrol in der Stadt Orlando, bestätigte Efe kürzlich, dass „die Zahl der tödlichen Unruhen in den letzten Jahren zweifellos stark zugenommen hat“. Allein zwischen 2015 und 2020 wurden in diesem südlichen Bundesstaat 60.185 Fälle registriert, in denen 1.298 Menschen ihr Leben verloren haben. Im Jahr 2020 gab es 92.247 außer Kontrolle geratene Verkehrsunfälle und 256 Todesfälle, verglichen mit 217 und 206 in den Jahren 2019 bzw. 2018, laut offiziellen Statistiken. Laut spezialisierten Organisationen wie Fighting HARD (Hit and Run Driving) sterben im ganzen Land jedes Jahr etwa 1.500 Menschen bei solchen Unfällen. CHEF emi/jip/ics