(Bloomberg) Die Andenwährungen entwickelten sich gemischt, und der chilenische Peso trug zur allgemeinen globalen Wahrnehmung der Risikoaversion bei, da seine Wachstumsdaten enttäuschend waren, während der kolumbianische Peso stabil blieb, da die Ölpreise am Donnerstag höher blieben.
Die chilenische Währung schwächte sich um 0,3% auf 802,5 Pesos gegenüber dem Dollar ab, nachdem Daten zeigten, dass das Bruttoinlandsprodukt des Landes im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 12% gewachsen war und damit unter den Erwartungen von 13% lag.
Während die Daten wahrscheinlich nicht die Meinung der Betreiber ändern werden, dass die Zentralbank weiterhin eine restriktive Politik verfolgen und die Zinsen erhöhen wird, um den Inflationsdruck zu bekämpfen, tragen sie zu einer bereits negativen Wahrnehmung gegenüber Schwellenländerwährungen bei, die am Freitag zu beobachten war.
Der Peso ist zwischen seinem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt nahe 820 pro Dollar und dem psychologischen Niveau von 800 gegenüber dem Dollar gefangen. Die globale Volatilität muss wahrscheinlich reduziert werden, damit der Peso die Unterstützung des Dollars durchbrechen kann, da ausländische Kapitalzuflüsse in den ersten beiden Monaten des Jahres der Haupttreiber für die Rallye der Währung waren.
Der kolumbianische Peso blieb stabil bei rund 3.825 pro Dollar, während höhere Ölpreise die Währung stützten.
Das Fehlen klarer Fortschritte bei den Friedensgesprächen in Osteuropa dürfte die Rohstoffpreise aufgrund von Angebotsschocks weiter ankurbeln und Kolumbien einen Vorteil gegenüber seinen lateinamerikanischen Konkurrenten verschaffen.
Trotzdem dürften die Fortschritte der Währung wahrscheinlich nicht lange anhalten, da die Präsidentschaftswahlen im Mai die Anleger am Rande halten und gleichzeitig auf klarere Signale über die Politik warten, denen der Lieblingskandidat Gustavo Petro folgen wird.
Präsidentschaftskandidaten müssen bis heute den Vizepräsidenten ihrer Formel bekannt geben.
Kolumbiens Daten zur Wirtschaftstätigkeit im Januar werden auf 10,4% geschätzt, verglichen mit 11,8%.
Die peruanische Sonne fällt um 0,5%, da die Betreiber erwarten, dass der Zentralbankpräsident Julio Velarde über die neuesten makroökonomischen Daten berichtet.
Die aktuelle Handelsspanne, gefolgt von Händlern, liegt bei 3,67 bis 3,80 Sohlen pro Dollar. Die Obergrenze fällt mit dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt zusammen, was ihn als technisches Niveau stärkt.
(Einige der Informationen stammen von Devisenhändlern, die mit den Transaktionen vertraut sind und darum gebeten haben, nicht identifiziert zu werden, weil sie nicht öffentlich sprechen dürfen.)
Ursprünglicher Hinweis:
CLP schließt sich Verlusten im EMFX an, nachdem das BIP die Prognose verfehlt hat: Inside Andes
Davison Santana ist ein FX-Stratege, der für Bloomberg schreibt. Die Beobachtungen, die er macht, sind seine eigenen und sollen keine Anlageberatung sein.
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